Es ist der Tag, an dem die Kriegsprämie aus dem Ölpreis weicht. Brent fiel zeitweise auf rund 100,30 US-Dollar, WTI unter die Marke von 100 Dollar – der vierte Verlusttag hintereinander. Zwei Ursachen greifen ineinander: Donald Trump erklärte sich am Rande der UN-Vollversammlung zu Gesprächen mit dem iranischen Präsidenten bereit, und die am 11. September beschädigte saudische Ost-West-Pipeline läuft wieder auf voller Kapazität von sieben Millionen Barrel pro Tag. Damit fällt beides zugleich weg: ein Teil des geopolitischen Risikoaufschlags und ein realer Angebotsausfall.
Die Wirkungskette ist direkt. Billigeres Öl heißt niedrigere erwartete Inflation, das heißt fallende Renditen – die zehnjährige US-Rendite rutschte auf 4,96 Prozent und damit wieder unter die Fünf-Prozent-Marke, an der sie vergangene Woche gekratzt hatte. Fallende Renditen wiederum tragen genau jene Wachstumswerte, die zuletzt unter dem Zinsdruck gelitten hatten. Das Ergebnis ist ein weltweit fester Handelstag: Der DAX schloss 1,07 Prozent höher bei 25.575,01 Punkten, der Euro Stoxx 50 gewann 1,31 Prozent, der Kospi 1,65 Prozent, und an der Wall Street lag der Nasdaq 100 am frühen Nachmittag 2,22 Prozent im Plus.
Der zweite Treiber ist der Chipsektor. Am Donnerstag empfängt das Weiße Haus Chinas Staatspräsidenten Xi Jinping zum Staatsbankett – und lädt dazu die Spitzen der amerikanischen Technologiebranche ein, unter ihnen Nvidia-Chef Jensen Huang, OpenAI-Chef Sam Altman, Apple-Chef Tim Cook und Microsoft-Chef Satya Nadella. Der Markt preist eine Entspannung im Chipstreit ein. AMD sprang 9,18 Prozent nach einer Preiserhöhung von rund zehn Prozent auf KI-Beschleuniger und überschritt zwischenzeitlich eine Billion Dollar Börsenwert; Intel legte 9,7 Prozent zu.
Die Einschränkung gehört dazu: Der Anstieg ist schmal. Getragen wird er von Halbleitern und zinssensitiven Wachstumswerten – der Dow Jones, in dem die Industrie schwerer wiegt, kommt mit 0,43 Prozent kaum vom Fleck, während der Nasdaq 100 mehr als zwei Prozent gewinnt. Das ist ein Zinstrade, keine Konjunkturwende.
Tokio bleibt geschlossen – und zwar gleich drei Tage. Montag ist in Japan der Respect for the Aged Day, Dienstag Brückentag, Mittwoch Herbst-Tagundnachtgleiche: die sogenannte Silver Week. Der Kassamarkt der Japan Exchange Group öffnet erst am Donnerstag, 24. September, wieder; nur der Derivatemarkt handelt. Der letzte Nikkei-Schluss vom Freitag steht bei 65.018,95 Punkten.
Der Tag gehörte Südkorea. Der Kospi stieg um 113,49 Punkte bzw. 1,65 Prozent auf 7.007,72 und damit zurück über die Marke von 7.000; im Tageshoch standen 7.027,58 Punkte, institutionelle Anleger kauften für 1,49 Billionen Won. Auslöser war eine Exportzahl, die man zweimal lesen muss: In den ersten zwanzig Septembertagen exportierte Südkorea Halbleiter für 34,12 Milliarden Dollar – ein Plus von 259,4 Prozent gegenüber Vorjahr. Die Gesamtausfuhren kamen auf 71,4 Milliarden Dollar (+78,3 Prozent), Halbleiter machten damit 48 Prozent aller Exporte aus. Samsung Electronics gewann 4,98 Prozent auf 274.000 Won, SK Hynix nur 0,59 Prozent auf 1,868 Millionen Won.
China war verhalten fester. Der Shanghai Composite legte 0,55 Prozent auf 3.933,37 zu, der Hang Seng 0,5 Prozent bzw. 121 Punkte auf rund 24.872. Die Notenbank hatte bereits am Sonntag ihre Referenzzinsen festgesetzt und sie zum sechzehnten Mal in Folge unverändert gelassen: einjähriger Loan Prime Rate 3,00 Prozent, fünfjähriger 3,50 Prozent. Seit Juni 2025 hat die People's Bank of China damit nicht mehr angefasst – bemerkenswert in einem Jahr, in dem Fed und Bank of Japan gestrafft haben.
Die Feiertagsschließung Tokios ist über die offizielle Mitteilung der Japan Exchange Group vom 18.09. bestätigt. Kospi, Samsung und SK Hynix wurden gegen zwei koreanische Primärquellen (Korea Times und Seoul Economic Daily) abgeglichen, die Exportzahlen stammen vom Korea Customs Service und sind über vier Quellen gedeckt – wir weisen die 259,4 Prozent trotz ihrer außergewöhnlichen Höhe aus, weil keine Quelle einen Basiseffekt anführt; zur Einordnung: der bisherige Zwanzig-Tage-Rekord lag im Juni 2026 bei 61,7 Milliarden Dollar. Der Hang-Seng-Stand wurde in der Zweitprüfung von rund 24.874 auf 24.872 korrigiert – der höhere Wert war ein Eröffnungsstand, kein Schlussstand. Eine Quelle, die den Hang Seng bei 3.183,86 Punkten auswies, wurde als um den Faktor acht falsch verworfen.
Der große Verfallstag am Freitag endete mit einem späten Schub. Im Freitagsbericht standen hier Nachmittagsstände, die den S&P 500 mit 0,17 Prozent im Minus und den Dow mit 0,40 Prozent im Minus zeigten. Bis zum Schluss drehten drei der vier Indizes ins Plus: Der S&P 500 gewann 12,74 Punkte bzw. 0,17 Prozent auf 7.650,50, der Nasdaq Composite 104,24 Punkte bzw. 0,39 Prozent auf 26.522,54, der Nasdaq 100 197,19 Punkte bzw. 0,67 Prozent auf 29.644,17. Nur der Dow blieb mit 95,40 Punkten bzw. 0,18 Prozent auf 51.682,64 im Minus.
Das Handelsvolumen an der Nasdaq lag mit 13,29 Milliarden Stück weit über dem Durchschnitt von 9,88 Milliarden – typisch für einen Verfallstag. Auf Wochensicht war es für den Dow die dritte Verlustwoche in Folge, während die Technologieindizes zulegten. Diese Spreizung setzt sich heute fort, nur mit umgekehrtem Vorzeichen bei den Renditen.
Alle vier Schlussstände wurden in der Zweitprüfung unabhängig über zwei Quellen bestätigt; sämtliche Rechenproben gegen die Donnerstagsschlüsse gehen exakt auf. Diese vier Werte dienten heute zugleich als Prüfbasis für sämtliche US-Intraday-Kurse.
(a) Verlauf – ein fester Montag mit Ermüdung zum Schluss: Der DAX startete freundlich, stand am Mittag bei rund 25.596 Punkten und gab bis zum Xetra-Schluss leicht nach. Er beendete den Tag bei 25.575,01 Punkten, 270,95 Punkte bzw. 1,07 Prozent über dem Freitagsschluss von 25.304,06. Die Rechenprobe geht exakt auf. Der Euro Stoxx 50 gewann 82,00 Punkte bzw. 1,31 Prozent auf 6.318,20, der Stoxx Europe 600 6,48 Punkte bzw. 1,02 Prozent auf 641,93. Der MDAX blieb mit +0,51 Prozent auf 31.241,96 deutlich zurück – die zweite Reihe profitiert weniger vom Zinstrade als die exportstarken Schwergewichte. Der TecDAX notierte rund 1,5 Prozent fester bei etwa 4.010 Punkten.
(b) Das Sektorbild ist eindeutig: Technologiewerte legten europaweit rund zwei Prozent zu, Energiewerte verloren 0,62 Prozent – die exakte Spiegelung des Ölpreises. Auf der Gewinnerseite des DAX standen zum letzten unabhängig belegten Stand um 17:34 Uhr Commerzbank mit +3,56 Prozent, Siemens mit +3,52 Prozent und Infineon mit +3,26 Prozent. Infineon hatte am Vormittag mit zeitweise +4,5 Prozent klar geführt und gab im Tagesverlauf ab. Im Umfeld zogen Aixtron, Siltronic und Süss Microtec jeweils rund fünf Prozent an.
(c) Auf der Verliererseite steht die Berlin-Wahl. Schwächster Wert war Fresenius mit −1,94 Prozent, dahinter Vonovia mit −1,66 Prozent und Mercedes-Benz mit −1,34 Prozent; es folgten Volkswagen Vorzüge (−1,23 Prozent) und BMW (−1,15 Prozent). Der Fall Vonovia hat einen konkreten politischen Auslöser: Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin bekräftigte deren Spitzenkandidatin Elif Eralp die Enteignungspläne wörtlich mit den Worten, wenn die Linke regiere, werde vergesellschaftet, das habe sie so gesagt und dabei bleibe sie auch. Bezugspunkt ist der Volksentscheid von 2021 zur Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen mit mehr als 3.000 Wohnungen gegen Entschädigung; Vonovia hält in Berlin rund 130.000 Wohnungen. Der Wert verzeichnete den höchsten Tagesumsatz im Index. Auch Aroundtown (−0,5 Prozent) und LEG (−0,4 Prozent) gaben nach.
(d) Devisen und Anleihen: Der Euro notierte zwischen 1,1472 und 1,1485 US-Dollar, also praktisch unverändert bis leicht schwächer. USD/JPY stieg auf 157,32 bis 157,47 (+0,3 bis +0,4 Prozent) – der Yen schwächt sich also weiter ab, obwohl die Bank of Japan am Freitag erhöht hat und der Tokioter Markt drei Tage geschlossen bleibt. Die zehnjährige US-Rendite fiel auf 4,961 Prozent von 4,998 Prozent am Freitag, die dreißigjährige auf rund 5,30 Prozent von 5,33 Prozent. Die zehnjährige Bundrendite gab auf rund 3,47 Prozent nach, der Euro-Bund-Future legte 0,35 Prozent auf 120,92 zu.
Der DAX-Schlussstand wurde in der Zweitprüfung korrigiert und über zwei unabhängige Quellen bestätigt (dpa-AFX-Schlussmeldung um 17:50 Uhr und Xetra-Schlussdaten). Der zunächst vorliegende Wert 25.573,66 stammte vom Stand 17:30 Uhr vor der Schlussauktion und ist rechnerisch ebenfalls sauber; die Differenz beträgt 1,35 Punkte. Zwei Korrekturen an unserer Ausgangsbasis: Der Freitagsschluss des DAX lautet 25.304,06 – nicht 25.302,23, wie im Freitagsbericht ausgewiesen; der Stoxx-600-Freitagsschluss lautet 635,45 statt 635,12. Beide Werte sind über je mehrere Quellen bestätigt, die Abweichungen sind klein, aber wir legen sie offen. Die Gewinner- und Verliererliste ist ein Stand von 17:34 Uhr, kein amtlicher Schlussstand – die dpa-AFX-Schlussmeldung mit Einzelwerten war bis 18:20 Uhr nicht publiziert. Die Agenturmeldung vom Mittag nannte abweichend Vonovia und VW mit je −1,3 Prozent sowie Porsche SE mit −2,9 Prozent; Porsche SE ist jedoch ein MDAX-Wert und gehört nicht in die DAX-Verliererliste – ein Fehler, den wir hier korrigieren. Der TecDAX-Schluss ließ sich nicht sicher belegen und steht deshalb nur gerundet. Die Bundrendite stammt aus einer Agenturmeldung von 10:23 Uhr. Beim Euro widersprechen sich die Quellen (1,1472 mit −0,16 Prozent gegen 1,1485 unverändert); wir zeigen die Spanne. Mehrere Portale wurden verworfen, weil ihre Rückrechnung nicht aufging oder sie Vormittagsstände auslieferten – Details im Schlussabsatz von Abschnitt ④.
Die Wall Street steigt – aber sehr ungleich. Um 18:01 Uhr MESZ (12:01 Uhr ET) lag der Nasdaq 100 mit 659,50 Punkten bzw. 2,22 Prozent auf 30.303,67 vorn, gefolgt vom Nasdaq Composite mit 455,84 Punkten bzw. 1,72 Prozent auf 26.978,38 und dem S&P 500 mit 86,19 Punkten bzw. 1,13 Prozent auf 7.736,69. Der Dow Jones kam mit 224,08 Punkten bzw. 0,43 Prozent auf 51.906,72 nur langsam voran. Der Abstand zwischen Nasdaq 100 und Dow beträgt damit 1,79 Prozentpunkte an einem einzigen Tag.
Die Tagesspannen zeigen einen stetigen Aufwärtstrend ohne Rücksetzer: S&P 500 zwischen 7.691,19 und 7.743,05, Nasdaq Composite zwischen 26.707,42 und 27.002,99, Nasdaq 100 zwischen 29.933,22 und 30.335,79. Alle drei notierten am oberen Rand. Der Treiber ist derselbe wie in Europa, nur reiner: fallende Renditen plus Chip-Fantasie vor dem Staatsbankett am Donnerstag. Nur Indexstände, keine Einzelwerte.
Alle vier Werte sind Kassa-Indexstände (^GSPC, ^IXIC, ^NDX, ^DJI); weder ETFs noch Kontrakt- oder CFD-Notierungen wurden verwendet. Die Rückrechnung der impliziten Vortagesbasis geht bei allen vier Werten exakt auf (7.736,69 − 86,19 = 7.650,50; 26.978,38 − 455,84 = 26.522,54; 30.303,67 − 659,50 = 29.644,17; 51.906,72 − 224,08 = 51.682,64). Zusätzlich bestätigt eine Agenturmeldung von 16:23 Uhr Richtung und Größenordnung (Dow +0,3 %, S&P +0,7 %, Nasdaq 100 +1,6 % – ältere, konsistent tiefere Stände). Elf Quellen wurden heute verworfen, unter anderem: ein großes Portal zeigte den Dow bei offenem Markt mit dem Freitagsschluss und dem Hinweis „US markets closed" – das hätte ein Tagesminus von 0,18 Prozent vorgetäuscht; ein deutsches Portal führte den S&P 500 unter dem CFD-Label „US 500" mit einer um 4,73 Punkte falschen Basis; ein internationales Portal lieferte durchgehend Stände vom 18.09., ein anderes eine DAX-Meldung vom 30. März 2026. Drei weitere Kursseiten lieferten Vormittags-Cache statt Schlusskursen.
Das ist die Bewegung des Tages. Öl fällt den vierten Handelstag in Folge, und heute mit Wucht: Brent gab auf zuletzt rund 100,30 US-Dollar nach (−3,5 Prozent), WTI auf rund 95,68 Dollar (−4,6 Prozent) – die US-Sorte rutschte damit deutlich unter die psychologisch wichtige Hundertermarke. Frühere Tagesstände lagen bei 101,30 bis 101,73 Dollar für Brent; der Abwärtstrend verstärkte sich über den Tag.
Zwei Nachrichten haben den Markt gedreht. Erstens erklärte sich Donald Trump am Rande der UN-Vollversammlung offen für Gespräche mit dem iranischen Präsidenten – ein diplomatisches Signal, das den Risikoaufschlag abschmelzen lässt. Zweitens ist die am 11. September durch einen Angriff beschädigte saudische Ost-West-Pipeline wieder auf voller Kapazität von sieben Millionen Barrel pro Tag in Betrieb. Damit ist kein Teilbetrieb mehr Thema, sondern der vollständige Wegfall des Ausfalls. Die Leitung bringt Rohöl von den Ostfeldern zu den Terminals am Roten Meer und umgeht die Straße von Hormus – genau der Engpass, der den Preis seit Wochen getragen hatte.
Bei den Edelmetallen gibt es keine klare Richtung. Gold notiert zwischen 4.344,30 und 4.354,25 US-Dollar und damit 0,6 bis 0,9 Prozent schwächer, Silber bei rund 66 Dollar praktisch unverändert bis leicht schwächer, Platin kaum verändert bei rund 1.800 Dollar. Dass Gold trotz fallender Renditen nachgibt, passt zur Erzählung des Tages: Wenn die geopolitische Prämie beim Öl abgebaut wird, wird sie auch beim Krisenmetall abgebaut. Das Zinsargument spricht heute für Gold, das Risikoargument dagegen – und das Risikoargument gewinnt.
Öl und Edelmetalle wurden in der Zweitprüfung gegen zwei bis fünf unabhängige Quellen abgeglichen, und mehrere Angaben mussten korrigiert werden. Bei Platin haben wir die Prozentangabe ganz gestrichen: Fünf Quellen lieferten Werte zwischen −0,35 und +0,28 Prozent bei Preisen von 1.800,00 bis 1.816,10 Dollar; der Median liegt bei null. Eine Quelle, die am Nachmittag noch 1.808,00 Dollar und +0,36 Prozent ausgewiesen hatte, zeigte bei erneutem Abruf 1.800,00 Dollar und −0,08 Prozent – die frühere Angabe war überholt. Bei Gold und Silber zeigen wir aus demselben Grund Spannen statt Punktwerten. Die Ölpreise stammen aus zwei Snapshots desselben Tages; die impliziten Basen (Brent rund 103,87, WTI rund 100,30 Dollar) stimmen quellenübergreifend überein, der Rückgang ist also in Richtung und Größenordnung gesichert, der exakte Stand zeitpunktabhängig. Zwei am Vormittag zitierte Werte um 4.397 Dollar für Gold waren Future-Notierungen, keine Kassapreise, und wurden nicht verwendet. Die vollständige Wiederinbetriebnahme der saudischen Pipeline korrigiert unseren Freitagsbericht, in dem noch von einer hälftigen Wiederaufnahme „binnen Tagen" die Rede war; zwei Fachdienste bestätigen jetzt die volle Kapazität.
| Datum | Ereignis | Ist | Erwartung | Vorher |
|---|---|---|---|---|
| So 20.09. | China · Loan Prime Rate 1 Jahr ★ Hohe Relevanz | 3,00 % | 3,00 % | 3,00 % |
| So 20.09. | China · Loan Prime Rate 5 Jahre | 3,50 % | 3,50 % | 3,50 % |
| Mo 21.09. | US Chicago-Fed-Index (CFNAI) August ★ Hohe Relevanz | −0,04 | — | +0,08 |
| Mo 21.09. | US CFNAI · Dreimonatsdurchschnitt | +0,01 | — | −0,01 |
| Mo 21.09. | Südkorea · Exporte 1.–20.09., y/y | +78,3 % | — | — |
| Mi 23.09. | Einkaufsmanagerindizes DE / Eurozone / UK / USA ★ Hohe Relevanz | — | — | — |
| Do 24.09. | ifo-Geschäftsklima · Riksbank · SNB · Nike, Costco ★ Hohe Relevanz | — | — | — |
| Do 24.09. | US Erstanträge · Neubauverkäufe · Leistungsbilanz | — | — | — |
| Fr 25.09. | US Auftragseingang langlebige Güter · Verbrauchervertrauen | — | — | — |
Alle Uhrzeiten in MESZ. Aus Deutschland und der Eurozone kam heute kein einziger Konjunkturwert – der Tag wurde vollständig von Rohstoffen, Politik und Zinsen bestimmt. Der Chicago-Fed-Index ist die unauffälligste und zugleich aussagekräftigste Zahl: Mit −0,04 nach revidierten +0,08 im Juli liegt die US-Wirtschaft im August unter ihrem historischen Trendwachstum. Der Index bündelt 85 Einzelindikatoren; negativ heißt unterdurchschnittlich. Die Komponenten zeigen, wo es klemmt: Produktion −0,07, Absatz/Aufträge/Lager 0,00, Beschäftigung +0,01, Konsum und Wohnen +0,01. Die Industrie bremst, der Arbeitsmarkt trägt noch knapp. Der geglättete Dreimonatsschnitt dreht dabei von −0,01 auf +0,01. Die chinesische Zinsentscheidung fiel auf Sonntag, nicht auf Montag – die sechzehnte Nullrunde in Folge seit Juni 2025. Der Markt preist für die USA derzeit eine weitere Zinserhöhung um 25 Basispunkte in diesem Jahr ein.
Die Börse Tokio ist heute geschlossen (Respect for the Aged Day) – und bleibt es auch am Dienstag (Brückentag) und Mittwoch (Herbst-Tagundnachtgleiche). Diese japanische „Silver Week" bedeutet drei Handelstage ohne Kassamarkt; nur der Derivatemarkt der Japan Exchange Group handelt. Tokio kehrt am Donnerstag, 24. September, zurück. Später in der Woche schließen auch Seoul und Shanghai: Südkorea feiert Chuseok und handelt am Donnerstag und Freitag nicht, die Börse Shanghai bleibt am Freitag geschlossen. Deutschland und die USA handeln durchgehend.
Die Konstellation verdient Beachtung: In der zweiten Wochenhälfte fällt praktisch ganz Asien als Handelsplatz aus – Tokio kommt am Donnerstag gerade zurück, wenn Seoul und Shanghai gehen. Das bedeutet dünne Liquidität, breitere Geld-Brief-Spannen und stärkere Ausschläge in asienbezogenen Werten, und zwar ausgerechnet an den beiden Tagen, an denen das Trump-Xi-Treffen in Washington stattfindet. Die Angaben zu Seoul und Shanghai stammen aus der Erstrecherche und wurden nicht zweitgeprüft.
Der Chipsektor liefert die Schlagzeilen. AMD sprang 9,18 Prozent auf 611,23 US-Dollar, nachdem der Konzern die Preise für seine KI-Beschleuniger und GPUs um rund zehn Prozent angehoben hat – ein Signal für Preissetzungsmacht in einem Markt, in dem die Nachfrage das Angebot übersteigt. Zwischenzeitlich überschritt die Aktie die Marke von einer Billion Dollar Börsenwert. Fast ebenso stark legte Intel mit 9,7 Prozent zu, nach einer Partnerschaft mit AUO Optronics im Bereich Micro-LED.
In Deutschland gab es einen Übernahmefall. Berentzen sprang rund 21,9 Prozent: Der US-Spirituosenkonzern Sazerac hat eine Zusammenschlussvereinbarung geschlossen und bietet 5,55 Euro je Aktie – ein Aufschlag von etwa 68 Prozent. Kühne+Nagel gewann 5,6 Prozent nach einer bekanntgegebenen Kooperation mit Amazon. Am stärksten bewegte sich ams-OSRAM mit rund 18,2 Prozent nach einem Durchbruch bei Dünnschicht-VCSELs für KI-Rechenzentren.
Der schwierigste Fall des Tages ist Novo Nordisk. Die Aktie verlor im Tagesverlauf zwischen 4,3 und 9 Prozent – Anlass war der Kapitalmarkttag in London, auf dem Analysten die Preissetzungsmacht und die Akquisitionsstrategie hinterfragten; die Semaglutid-Patente laufen Anfang der 2030er Jahre aus. Ausgerechnet am selben Tag, um 17:45 Uhr, meldeten die Agenturen jedoch, dass CagriSema in einer Studie bei Diabetespatienten beim Gewichtsverlust besser abschnitt als das Konkurrenzprodukt von Eli Lilly. Die Nachrichtenlage läuft der Kursreaktion damit zuwider.
Bei Volkswagen kommt zur Kursschwäche ein Indexereignis: Die Vorzugsaktie fällt aus dem Euro Stoxx 50 und wird dort durch den französischen Versorger Engie ersetzt.
AMD ist über zwei unabhängige Quellen bestätigt (611,23 Dollar, +9,18 Prozent gegen einen Freitagsschluss von 559,82 Dollar); unsere Erstrecherche hatte 611,34 Dollar und +9,20 Prozent genannt, die Abweichung liegt innerhalb der Tick-Toleranz. Für Nvidia, Micron, Broadcom und ASML ließen sich heute keine verifizierbaren Einzelkurse beschaffen – mehrere Kursseiten lieferten Stände aus dem August. Wir nennen sie deshalb nicht. Die Angabe zu Novo Nordisk führen wir bewusst als Spanne: Vier Quellen nannten −4,32, −5, −6,85 und −8,01 Prozent zu unterschiedlichen Tageszeiten und an unterschiedlichen Handelsplätzen; ein einzelner Prozentwert wäre hier nicht belastbar. Der Indexwechsel Volkswagen/Engie stammt aus einer einzigen Quelle. Die Bezeichnung des Kühne+Nagel-Geschäfts haben wir von „AWS-Deal" auf „Amazon-Kooperation" präzisiert – die Quellen sprechen von Amazon, nicht von Amazon Web Services.
Live-Kurse (Crypto.com, Stand 17:47 Uhr MESZ): Der Kryptomarkt setzt die Erholung vom Freitag ungebremst fort. Solana gewinnt 8,89 Prozent auf 118,03 $, Bitcoin 6,47 Prozent auf 86.107 $, Ethereum 5,55 Prozent auf 2.749,62 $. Bitcoin durchlief dabei eine Spanne von 80.580 bis 86.366 Dollar und notiert am oberen Rand – das ist der zweite starke Tag hintereinander, nachdem der Kurs am Freitag bereits um gut fünf Prozent gestiegen war.
Anders als am Freitag passt die Bewegung diesmal ins Bild. Vor drei Tagen lief der Kryptoanstieg noch gegen steigende Renditen, was ihn fragil machte. Heute fällt die zehnjährige US-Rendite auf 4,96 Prozent und damit unter die Fünf-Prozent-Marke – für zinslose Anlagen ist das der Rückenwind, der am Freitag noch fehlte. Gerechnet gegen die Ausgangsbasis des Freitags von rund 76.800 Dollar hat Bitcoin damit seit Freitagmorgen etwa 12 Prozent zugelegt und die Verluste der Vorwoche weitgehend aufgeholt. Zu beachten bleibt: Der Kryptomarkt handelte über das Wochenende durch, die 24-Stunden-Veränderung umfasst also auch den Sonntag.
| Sektor | Bewertung | Momentum |
|---|---|---|
| Halbleiter | teuer | sehr stark (AMD +9,2 %, Intel +9,7 %) |
| Speicher / Memory | teuer | sehr stark (Samsung +4,98 %, Chipexporte +259 %) |
| Krypto-nahe Werte | teuer | sehr stark (Bitcoin +6,5 %, zweiter Tag) |
| Industrie / Kapitalgüter | fair | fest (Siemens +3,52 %) |
| Banken / Finanzen | günstig | fest (Commerzbank +3,56 %) |
| Energie / Öl | günstig | vierter Verlusttag, Sektor −0,62 % |
| Immobilien | günstig | schwach (Vonovia −1,66 %, Enteignungsdebatte) |
| Gesundheit / Pharma | günstig | schwach (Fresenius −1,94 %, Novo Nordisk) |
| Automobil | günstig | schwach (Mercedes −1,34 %, VW Vz −1,23 %) |
| Edelmetalle | teuer | Gold gibt trotz fallender Renditen nach |
| Anleihen (Duration) | fair | Rendite zurück unter 5 % |
| Nebenwerte (MDAX) | günstig | bleibt zurück (+0,51 % gegen DAX +1,07 %) |
Zur Orientierung: Heute ist alles ein einziger Trade – der Ölpreis. Er erklärt die fallenden Renditen, die fallenden Renditen erklären die Technologiewerte, und dieselbe Nachricht erklärt die Schwäche im Energiesektor. Das ist eine saubere Kausalkette, aber eben nur eine. Die Marktbreite bleibt das Problem: Der Nasdaq 100 gewinnt 2,22 Prozent, der Dow 0,43 Prozent, der MDAX 0,51 Prozent. Wenn die zweite Reihe und die Industrie so weit zurückbleiben, trägt der Anstieg nicht die ganze Wirtschaft, sondern eine Handvoll Bilanzen. Bemerkenswert ist der Sonderfall Gold: Fallende Renditen sind für zinsloses Gold normalerweise gut – heute verliert es trotzdem, weil dieselbe Diplomatie, die den Ölpreis drückt, auch die Krisenprämie im Metall abbaut. Bei Krypto dagegen wirkt das Zinsargument ungestört, weshalb dort der zweite starke Tag in Folge zustande kommt. Die Immobilienwerte sind der politische Ausreißer und folgen keiner Marktlogik, sondern dem Berliner Wahlergebnis. Keine Anlageberatung.
Brent gab auf zuletzt rund 100,30 US-Dollar nach, WTI auf rund 95,68 Dollar und damit deutlich unter die Hundertermarke. Zwei Nachrichten wirken zusammen: Donald Trump erklärte sich am Rande der UN-Vollversammlung zu Gesprächen mit dem iranischen Präsidenten bereit, und die am 11. September beschädigte saudische Ost-West-Pipeline läuft wieder auf ihrer vollen Kapazität von sieben Millionen Barrel pro Tag. Die Leitung umgeht die Straße von Hormus. Damit verschwindet nicht nur ein Teil der Risikoprämie, sondern ein realer Angebotsausfall. Der Ölpreisrutsch ist der Auslöser für praktisch alle anderen Bewegungen dieses Handelstages.
CNBC / The National / Argus Media / Energy Intelligence / SaxoBei den Landtagswahlen am Sonntag wurde in Berlin die Linke mit 25,7 Prozent stärkste Kraft – ihr bestes Ergebnis überhaupt – vor CDU 18,8, AfD 16,3, Grünen 14,3 und SPD 12,1 Prozent, dem schlechtesten Berliner Ergebnis der Sozialdemokraten. In Mecklenburg-Vorpommern wurde die AfD mit 38,3 Prozent stärkste Kraft vor der SPD mit 35,5 Prozent; Linke 6,5, Grüne 5,7 Prozent. Die CDU scheiterte dort mit 4,9 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde und ist im Landtag nicht mehr vertreten – für die Partei des Bundeskanzlers ein historischer Einschnitt. Das BSW verfehlte in beiden Ländern den Einzug (Berlin 4,7, MV 4,79 Prozent). Wahlbeteiligung in MV: 76,47 Prozent.
ZDFheute / Tagesspiegel / dpa-AFXNach dem Wahlsieg bekräftigte die Berliner Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp die Vergesellschaftungspläne wörtlich: Wenn die Linke regiere, werde vergesellschaftet, das habe sie so gesagt und dabei bleibe sie auch. Bezugspunkt ist der Volksentscheid von 2021 zur Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen mit mehr als 3.000 Wohnungen gegen Entschädigung; angestrebt werden rund 220.000 zusätzliche kommunale Wohnungen. Vonovia verlor 1,66 Prozent bei zugleich höchstem Tagesumsatz im Index; der Konzern hält in Berlin rund 130.000 Wohnungen. Auch Aroundtown und LEG gaben nach. Zur Einordnung: Eine Vergesellschaftung wäre ein jahrelanger Rechtsweg mit Entschädigungspflicht, kein kurzfristiges Bilanzereignis.
Tagesspiegel / dpa / wallstreet-onlineDas Weiße Haus empfängt am Donnerstag Chinas Staatspräsidenten Xi Jinping zum Staatsbankett und hat dazu die Konzernchefs der amerikanischen Technologiebranche eingeladen, unter ihnen Jensen Huang (Nvidia), Sam Altman (OpenAI), Tim Cook (Apple), Satya Nadella (Microsoft), Cristiano Amon (Qualcomm) und David Sacks. US-Finanzminister Scott Bessent nannte die Vorgespräche am Wochenende „very successful" und schlug einen amerikanisch-chinesischen KI-Dialog vor. Gipfelthemen sind Handel, Taiwan und künstliche Intelligenz. Der Markt preist eine Entspannung im Chipstreit ein – der Hauptgrund für die Stärke der Halbleiterwerte an diesem Montag.
Bloomberg / Semafor / NBC News / The NationalDie Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fiel auf 4,961 Prozent nach 4,998 Prozent am Freitag, die dreißigjährige auf rund 5,30 Prozent nach 5,33 Prozent. Damit ist die Fünf-Prozent-Marke, an der die Zehnjährige vergangene Woche gekratzt hatte, wieder unterschritten. Der Auslöser ist der Ölpreis: Billigere Energie senkt die erwartete Inflation und damit den Renditedruck. Auch in Europa gaben die Renditen nach – die zehnjährige Bundrendite fiel auf rund 3,47 Prozent, der Euro-Bund-Future stieg 0,35 Prozent auf 120,92. Die Marktpreise enthalten weiterhin eine weitere Zinserhöhung der Fed um 25 Basispunkte in diesem Jahr.
dpa-AFX / Trading EconomicsIn den ersten zwanzig Septembertagen exportierte Südkorea Halbleiter für 34,12 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 259,4 Prozent gegenüber Vorjahr. Die Gesamtausfuhren stiegen um 78,3 Prozent auf 71,4 Milliarden Dollar; Halbleiter stellten damit 48 Prozent aller Exporte. Der Kospi gewann 1,65 Prozent auf 7.007,72 Punkte, Samsung Electronics 4,98 Prozent auf 274.000 Won, SK Hynix 0,59 Prozent. Zur Einordnung der Größenordnung: Der bisherige Zwanzig-Tage-Rekord lag im Juni 2026 bei 61,7 Milliarden Dollar, die Vorjahresbasis bei 40 Milliarden. Die Zahl ist über vier Quellen und den Korea Customs Service gedeckt.
Korea Customs Service / Korea Times / Korea Herald / Seoul Economic DailyDer Chipkonzern hat die Preise für seine KI-Beschleuniger und GPUs um rund zehn Prozent angehoben. Die Aktie stieg um 9,18 Prozent auf 611,23 US-Dollar und überschritt dabei zwischenzeitlich eine Billion Dollar Börsenwert. Eine Preiserhöhung, die der Markt mit Kursgewinnen quittiert, ist das klarste denkbare Signal, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt. Nahezu gleich stark legte Intel mit 9,7 Prozent zu, nach einer Micro-LED-Partnerschaft mit AUO Optronics. Für Nvidia, Micron, Broadcom und ASML lagen heute keine verifizierbaren Einzelkurse vor.
Yahoo Finance / TheStreetDer Chicago Fed National Activity Index fiel im August auf −0,04 nach revidierten +0,08 im Juli. Der Index bündelt 85 Einzelindikatoren; ein negativer Wert bedeutet Wachstum unterhalb des historischen Trends. Die Aufschlüsselung zeigt, wo es hakt: Produktion −0,07, Absatz/Aufträge/Lager 0,00, Beschäftigung +0,01, Konsum und Wohnen +0,01. Der geglättete Dreimonatsdurchschnitt liegt bei +0,01 nach −0,01. Die Zahl ging an einem von Rohstoffen und Politik bestimmten Tag weitgehend unter, ist aber der einzige harte Konjunkturwert des Tages – und er passt nicht zu einem Markt, der über zwei Prozent steigt.
Chicago Fed / Trading Economics / BenzingaDie europäische Ratingagentur Scope hat Frankreichs Bonität von AA− auf A+ gesenkt und den Ausblick auf stabil revidiert. Wichtig für die Einordnung: Die Entscheidung fiel bereits am Freitagabend, dem 18. September, und wurde erst am Montagmorgen breit berichtet. Sie taugt damit nicht als Erklärung für den Montagshandel – der CAC 40 legte 0,92 Prozent zu. Der Hintergrund bleibt die ungelöste Haushaltslage; Frankreich ist damit bei Scope zwei Stufen unter Deutschland eingeordnet.
Bloomberg / Boursorama / franceinfoDienstag (22.09.): Vorläufiges Verbrauchervertrauen der Eurozone, EZB-Haupttender. Tokio bleibt geschlossen (Brückentag).
Mittwoch (23.09.): Der Datentag der Woche – die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für Frankreich, Deutschland, die Eurozone und Großbritannien am Vormittag, die US-Werte um 15:45 Uhr. Erste Messung, wie Industrie und Dienstleister auf Zinsniveau und Energiepreise reagieren; Agenturprognosen erwarten energiebedingt rückläufige Werte. Tokio zum dritten Mal geschlossen (Herbst-Tagundnachtgleiche).
Donnerstag (24.09.): Der Tag der Woche. In Washington das Staatsbankett für Xi Jinping mit der versammelten US-Technologiespitze – Handel, Taiwan und künstliche Intelligenz stehen auf der Tagesordnung. In Deutschland das ifo-Geschäftsklima um 10:00 Uhr, dazu die Zinsentscheide von Riksbank und Schweizerischer Nationalbank. Aus den USA Erstanträge, Neubauverkäufe und Leistungsbilanz, Quartalszahlen von Nike und Costco. Tokio kehrt an den Markt zurück, Seoul bleibt wegen Chuseok geschlossen.
Freitag (25.09.): US-Auftragseingang für langlebige Güter und Verbrauchervertrauen, dazu Geldmenge und Kreditvergabe der EZB. Seoul und Shanghai bleiben geschlossen.
Worauf es ankommt: Die ganze Woche hängt an zwei Fäden – ob die Entspannung mit Iran über bloße Andeutungen hinausgeht und ob das Treffen mit Xi Jinping im Chipstreit liefert. Beides würde die heutige Bewegung bestätigen; beides kann ebenso schnell enttäuschen. Erschwerend kommt hinzu, dass Asien an vier von fünf Tagen nur teilweise handelt und die Liquidität entsprechend dünn ist.
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